Band im Venue beim Rider-Check vor dem Soundcheck, Tablet mit Technical Rider auf der Bühne

Technical Rider Vorlage: Der komplette Guide für Musiker

Kostenlose Technical-Rider-Vorlage + Stage-Plot-Guide: Die 7 Pflicht-Bestandteile, Input-Liste, Monitor-Wünsche. Ready zum Download.

Quick Answer: Ein Technical Rider ist das zweite Dokument nach dem Gig-Vertrag — es listet deine komplette Bühnenausstattung, deine Soundcheck-Anforderungen und deine Backline auf. Mit den 7 Pflicht-Bestandteilen (Band-Header, Input-Liste, Stage Plot, Monitor-Wünsche, Backline, Licht-Minimum, Tagesablauf) brauchst du eine einzige Vorlage, die du für jeden Gig anpasst.

Dein nächster Gig ist in 3 Wochen, der Veranstalter fragt nach 'Rider + Stage Plot' — und dein letztes PDF ist 2 Jahre alt, halb falsch und aus einer kopierten E-Mail zusammengeschustert.

Soundchecks, die 45 Minuten dauern, obwohl sie 15 könnten. Schlagzeug-Mikrofone, die nicht funktionieren, weil der Tech-Rider sagt „keine Spec" statt „Shure SM7B auf Kick, Beta 91A auf Beater". Die Mikrofonierung ist eine technische Angabe, die oft fehlt. Ein Gig in Hamburg, wo die lokale Backline „basierend auf eurem Rider" 500 Euro mehr kostet als in München.

Dein Technical Rider ist nicht nur ein Formular für Veranstalter — er ist dein operative Vertrag. Wenn du ihn professionell aufbaust, benötigen deine Konzerte weniger Soundcheck-Zeit, die technische Ausführung passt präzise, und deine Bandbreite beim Booking wächst. Wenn du ihn ignorierst, zahlst du Penalty.

Diese Anleitung zeigt dir, was rein gehört, wie du einen Stage Plot richtig zeichnest und warum Input-Listen in Deutschland ganz anders aussehen als in den USA.

Was ein Technical Rider ist (und was nicht)

Ein Technical Rider ist ein beigefügtes Dokument zu deinem Gig-Vertrag für deine Konzerte, das die Veranstalter nicht erfüllen müssen, aber erfüllen sollten. Professionell formuliert, zeigt er was du für eine erfolgreiche Performance benötigst. Es definiert:

  • Input-List (Wer pluggt sich wo ein)

  • Stage Plot (Wer steht wo, welche Verkabelung)

  • Backline-Wünsche (Verstärker, Schlagzeug, Keyboards — oder „wir bringen alles selbst mit")

  • Licht-Mindestanforderungen (nicht für jeden Gig, aber für professionelle Venues)

  • FOH- und Monitor-Wünsche (Speaker, Mischer, Monitoring-Typ)

Was es NICHT ist: ein Preisverhandlungs-Dokument oder eine Kundenspezifikation. Der Rider sagt: „Das brauche ich, damit der Gig funktioniert." Nicht: „Das zahle ich."

Eine Gig-Vertrag regelt Datum, Uhrzeit, Gage, wer was darf. Ein Rider regelt die Technik. Zusammen sind sie dein Booking-Komplettpaket.

Die 7 Pflicht-Bestandteile einer Rider-Vorlage 2026

Jede professionelle Rider-Vorlage hat diese Struktur. Lade dir die Word-Vorlage herunter — und pass sie für deine Band an:

Rider + Stage-Plot Word-Vorlage laden

Bestandteil

Beschreibung

Beispiel

Band-Header & Kontakt

Logo, Bandname, Kontaktperson (meist Manager oder Bookings), Tel/Mail

The Midnight Flowers / Booking: Max Schmidt / +49 160 123456

Input-Liste

Welches Instrument pluggt sich an welchen XLR-Kanal

Ch. 1: Vocals (Lead) / Ch. 2: Vocals (Backing) / Ch. 3-4: Gitarre L/R

Stage Plot

Skizze, wo jedes Bandmitglied steht

Grafik: Schlagzeug hinten, Bass links, Gitarre rechts, Vocals Front-Center

Monitor-Wünsche

Was hört jedes Bandmitglied auf der Bühne

Drummer: Vocals + Bass / Bassist: Schlagzeug + Gitarre / Lead-Vox: Alle

Backline-Liste

Amps, Drums, Keys, die die Venue stellen soll (oder: „wir bringen alles mit")

Schlagzeug (Fender, ohne Hardware), Bass-Amp (mindestens 300W)

Licht/FOH-Minimum

Bühnenbeleuchtung und Sound-System-Anforderungen

Mindestens 4x PAR64 hinten, Mixer mit FX-Send, Subwoofer

Tagesablauf & Zeitfenster

Wann kommt ihr an, wie lange dauert Soundcheck, wann Showtime

Soundcheck 19:00–19:45 (45 min), Show 21:00–22:30

Band-Header & Kontakt

Dieser Abschnitt ist deine ID-Karte. Deine Kontaktdaten sind hier zentral — unten rechts kommt eine 1:1-Fotografie oder dein Logo hin. Die Kontaktperson — nicht der Schlagzeuger, der zufällig gerade antwortet — sollte klar formuliert sein. Meist: Band-Manager oder die Person, die Gigs booked.

Format:

  • Bandname

  • Genre (kurz, 2–3 Wörter)

  • Booking/Management: [Name, Tel, E-Mail]

  • Anzahl Bandmitglieder + Besetzung (z. B. „5er Band: 2 Vocals, 2 Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keys")

Input-Liste (Channel-Plan)

Das ist das Herzstück. Die Input-Liste sagt dem Veranstalter: „Auf XLR-Kanal 1 kommt Vocals Lead rein, auf Kanal 3 die Gitarre L/R vom Pedalboard." Ein korrekter Channel-Plan benötigt präzise technische Angaben und spart euch 20 Minuten Soundcheck.

Deutschsprachig und konkret aufbauen:

Beispiel Input-Liste

Kanal

Signal

Anschluss / Hinweis

Ch. 1

Vocals (Lead)

XLR, direktes Signal vom eigenen Mic-Kabel

Ch. 2

Vocals (Backing)

XLR, optional

Ch. 3

Gitarre L

6,3 mm Klinke oder XLR vom Pedalboard-Output L

Ch. 4

Gitarre R (Stereo)

wie Ch. 3, rechter Output

Ch. 5

Bass

Direkt-Box oder DI-Box vom Bass-Amp

Ch. 6

Keyboard L

XLR oder Klinke

Ch. 7

Keyboard R

Stereo

Ch. 8

Schlagzeug-Kick

Kick-Mic oder Trigger (falls vorhanden)

Ch. 9–10

FX-Return / Backup

für Live-Effekte vom Laptop

Wichtig: Egal ob du einen Gitarren-Amp direkt mikrofonierts oder DI-Box nimmst — das muss im Rider stehen. Die Mikrofonierung und das genaue Equipment sind entscheidend. Nicht: „Gitarre". Sondern: „Gitarre, Shure SM7B auf Amp, DI-Box parallel."

Stage Plot

Dein Bühnenlayout als einfache Skizze — kein Künstler-Anspruch nötig. Sie zeigt:

  • Bühnen-Vorderseite (Front)

  • Bandmitglieder (mit Namen, nicht nur „Gitarre")

  • Instrumente

  • Kabelverbindungen (wo geht XLR hin, wo die Stromkabel)

  • Monitore / In-Ear-Positions

Größe ca. A4, Maßstab muss nicht realistisch sein — aber proportional verständlich. Ein einfaches Programm: Canva (kostenlos), Draw.io (kostenlos) oder sogar PowerPoint.

Monitor-Wünsche

Der Drummer braucht Kick + Bass im Monitor, die Vox braucht Drums + Keys. Das ist nicht willkürlich — jede Person hört etwas anderes, um nicht zu driften.

Format:

Monitor-Mixing (In-Ear oder Floor-Wedges)

Musiker:in

Monitor-Mix

Schlagzeug

Basslinie, Vocals Lead, Keys-Click/Metronom

Bass

Schlagzeug, Vocals Lead

Gitarre 1

Basslinie, Schlagzeug, Vocals Lead

Gitarre 2

Basslinie, Schlagzeug

Keyboards

Schlagzeug-Click, Basslinie, Vocals

Vocals Lead

Alles (oder: Basslinie + Schlagzeug als Kern)

Tipp: Wenn es ein kleinerer Gig oder Veranstaltung ist und keine eigenen Monitore vorhanden sind — sag das auch: „Wir nutzen Floor-Wedges gerne selbst mit, falls vorhanden." Das nimmt Druck raus und zeigt Flexibilität dem Veranstalter gegenüber.

Backline-Liste

Hier unterscheiden sich Deutschland, Österreich und die Schweiz zum Teil massiv. Ein hochwertige Schlagzeug in Hamburg kostet als Leih-Instrument oft 100–150 Euro/Tag. Ein Bass-Amp in München eher 80 Euro.

Regel: Schreib auf, was die Venue stellen SOLL — wenn du nicht selbst mitbringst.

Beispiel für 5er Band (Standardfall):

Backline (von der Venue bereitgestellt)

  • Schlagzeug: 4-teilig inkl. Hardware (bevorzugt Pearl oder DW, kein Einsteigermodell)

  • Bass-Amp: mindestens 300W mit 15" oder 18" Speaker (markenlegal: Ampeg, Hartke, Gallien Krueger)

  • Gitarren-Amp: 50–100W Combo, Tuner eingebaut (Vox, Marshall, Fender tolerabel)

  • Keyboards: 88-Tasten gewichtet, keine Plastikaction (Roland oder Yamaha)

  • Verkabelung: XLR-Kabel (min. 5x), 6,3mm Klinke-Kabel (min. 8x), Stromkabel für alle Amps

Oder: Wir bringen alle Instrumente selbst mit. Benötigt: 2 Stromkreise, 4 Steckdosen auf der Bühne.

Das Wichtigste: Sei realistisch und formuliere deine Anforderungen perfekt. Sag nicht „Marshall 1960er Stack auf beiden Gitarren", wenn deine Band im 80er-Club auftritt. Das Equipment sollte zum Veranstaltungsort passen. Sag stattdessen: „Combo-Verstärker, mind. 50W, gerne 2x für Stereo."

Licht/FOH-Minimum

Das brauchst du nur, wenn du Gigs auf Festivals oder in größeren Clubs machst. Kleinere Locations (Kneipen, Cafés) haben meist sowieso keine variable Beleuchtung.

Beispiel für mittlere Venue (100–300 Plätze):

Licht-Anforderung

  • 4× PAR64 oder LED-Flächenleuchten hinten/oben für Grundbeleuchtung

  • 2× Moving-Head oder Spot-Light für Fokus (optional)

  • Dimmer-Control oder mindestens An/Aus-Schalter für Atmos

  • Dunkelheit bei Song-Start (wenn machbar)

Sound-System (FOH — Front of House)

  • Mischer: analog oder digital, mindestens 12 Eingänge und 2 Aux-Sends (für Monitor-Mixing)

  • Mainstack: 2× 10" oder 12" Speaker pro Seite, Subwoofer falls vorhanden

  • Effekt-Unit am Mischer (Hall, Delay) oder DI-Phantom-Power für externe Effekte

Tagesablauf & Zeitfenster

Das ist praktisch, aber oft unterschätzt. Schreib auf:

  • Load-In: 18:30 Uhr (Geräte auf die Bühne)

  • Soundcheck: 19:00–19:45 Uhr (45 min)

  • Load-Out: Nach dem Gig, mind. 30 min

  • Showtime: 21:00 Uhr

  • Spiellänge: 90 min (3 Sets à 30 min oder ein durchlaufender Block)

  • Bühne freigeben: 22:45 Uhr (spätestens)

Diese Angaben helfen der Venue, ihre Nachbarn zu informieren und den Ablauf zu planen. Und dir: wenn du weißt, dass Soundcheck um 19:00 ist, bist du um 18:45 schon am Sax-Einstecken, nicht am Quatschen mit anderen Bands.

Stage Plot richtig zeichnen (Tools, Symbole, Fallstricke)

Viele Bands machen hier große Fehler. Sie zeichnen zu klein, zu ungenau oder gar nicht.

Was der Tech beim Stage Plot checkt:

  • Passt die Band überhaupt auf die Bühne?

  • Wo sind die Stromkabel + XLR-Kabel (Sicherheit!)?

  • Wo stehen Monitore, damit jeder hört?

  • Wie weit ist jeder Musiker vom Mischer entfernt?

**Tools zum Stage Plot zeichnen:**

  • Canva (canva.com, kostenlos): Vorlagen für Bühnen, Symbole importierbar

  • Draw.io (app.diagrams.net, kostenlos): Präzision + Export als PNG/PDF

  • PowerPoint (Falls du Office hast): Rechtecke, Pfeile, fertig. Aber nur für einfache Fälle.

  • Sketchup (kostenlose Web-Version): Für 3D, aber Overkill für einen Rider.

**Mindestanforderung pro Plot:**

  1. Bühne als Rechteck — beschriftet mit Größe (z. B. „6m × 4m")

  2. Jedes Bandmitglied als Kreis/Box — mit Name und Instrument

  3. Instrumente/Amps als Boxen — z. B. Schlagzeug-Kit oben, Amps daneben

  4. Monitor-Positionen — kleine Dreiecke, wo jede Person hört

  5. Kraftfluss — wo gehen Stromkabel hin (Markierung genügt)

Häufiger Fehler: Stage Plots, die so klein sind, dass niemand sie lesen kann. A4-Format, mind. 1–2 cm pro Person. Wenn es nicht lesbar ist, hilft es niemandem.

Bundesland-Konventionen: Backline in DE/AT/CH

Das ist nicht im internationalen Tech-Rider-Standard dokumentiert — aber in Deutschland/Österreich/Schweiz gelten bewährte Normen.

Deutschland (große Clubs, Festivals):

  • Schlagzeug: Pearl oder Yamaha 5-teilig mit Hardware, mind. 20er Bass-Drum — bei größeren Konzerten mit professioneller Mikrofonierung

  • Bass-Amp: Ampeg SVT oder Hartke (mindestens 300W)

  • Gitarren-Amps: 2x 50W Combos (Fender, Vox, Marshall akzeptiert)

  • Keyboards: Roland oder Yamaha, gewichtet, mindestens 61 Tasten

  • Mischer: Behringer X32 oder ähnlich (12–16 Kanäle digital, Setup für mehrere Techniker)

Österreich (Clubs, kleinere Venues):

  • Ähnlich wie DE, aber etwas traditioneller (Fender amps häufiger) — gutes Feedback vom Personal vor Ort ist wichtig

  • In Wien: Größere Venues haben gute Backline, kleine Clubs oft nur Soundsystem — frag online vorher nach Setup und Kapazitäten

Schweiz (Clubs, Festivals):

  • Höhere Standards, teurere Leih-Geräte — perfekt formulierte Rider sind hier extra wichtig

  • Kleinere Clubs bringen oft eigenes Equipment, dann: Schlagzeug-Vermieter vor Ort (Giger, Bösendorfer)

Praktischer Tipp: Wenn du auf Tour gehen willst (DE → AT → CH): Frag vorher den Venue-Betreiber online oder telefonisch, welche Backline ihm zur Verfügung steht — sein Feedback hilft dir Probleme vorab zu klären. Dein Rider ist ein Wunschzettel, nicht ein Vertrag. Manche Clubs sagen: „Wir haben eine Drum Machine, mehr nicht." Das ist wertvoll zu wissen, bevor die Performance start.

Rider-Updates: Wie oft und wie strukturieren

Falsch: Einen Rider 2024 schreiben und 2026 unverändert versenden — auch online sollten deine technischen Angaben aktuell sein.

Richtig: Jeden 3–6 Monate aktualisieren, wenn:

  • Neue Bandmitglieder dazukommen (Input-Liste und Personal-Angaben ändern!)

  • Amps oder Instrumente wechseln (Backline und Equipment anpassen)

  • Setliste massiv kürzer/länger wird (Zeitfenster anpassen)

  • Monitor-Wünsche und der Setup sich ändern (z. B. wegen neuer Sänger-Position oder Live-Feedback vom Publikum)

Struktur im Team: Wenn du mit einer Band-Management-Software arbeitest, kannst du den Rider zentralisieren — professionell formulierte Texte, sofortige Änderungen werden sichtbar, alle arbeiten auf derselben Version, und deine Techniker haben immer Zugriff auf den aktuellen Text.

Ohne Software: Ein Google Doc oder Word-Datei im gemeinsamen Drive. Jedes Mal, wenn ihr sie verschickt: Versionsnummer hochzählen (z. B. „Rider_v3.2_Apr2026").

Häufige Fehler, die Veranstalter nerven

Ein Festival-Tech erzählt: „Ich kriege einen Rider von einer 4er-Band. Drin steht: ‚Schlagzeug — was ihr habt'. Auf dem Stage Plot: keine Monitor-Angabe, keine Größen. Am Load-In: ‚Ah, wir brauchen doch noch zwei DI-Boxen.' Das kostet mich 20 Minuten Recherche und 50 Euro Leih-Gebühr. Das zahle ich, aber mental: Böcke."

Das sind die Top-Fehler, die deine Konzert-Performance gefährden:

  1. Zu vage Backline-Anforderungen — „Schlagzeug" statt „4-teilig mit Hardware" oder Bassdrum-Größe

  2. Keine Monitor-Angabe — Tech nimmt an, ihr nehmt die Standardaufstellung und seid dann überrascht

  3. Stage Plot (Bühnenlayout) zu klein oder unlesbar — Format A5, Schrift Größe 8, niemand versteht es

  4. Kabelangabe und Equipment-Details vergessen — „Wir bringen ein Pedalboard, aber wie viele XLR brauchst du?" / „Keine Ahnung." technische Angaben fehlen

  5. Zeitfenster missing — Tech plant seinen Tag rückwärts, braucht konkrete Zahlen

  6. Alte Besetzung im Rider formuliert — Band hat 2025 neuen Schlagzeuger, aber Rider sagt noch „Drummer: Tom"

  7. Keine Kontaktangabe oder veraltete Nummer — Tech und Veranstalter können dich nicht anrufen, wenn am Load-In Fragen auftauchen

Das beste Investment: Ein aktueller, gründlich geprüfter und professionell formulierter Rider mit allen technischen Angaben. Eine halbe Stunde Arbeit spart euch 45 Minuten Soundcheck. Und deutlich weniger Ärger mit dem Techniker und Veranstalter.

Fazit

Ein Technical Rider ist kein Papierkram — er ist deine operative Spielanleitung für Veranstalter und Techniker. Mit den 7 Pflicht-Bestandteilen, einer klaren Input-Liste, einem verständlichen Bühnenlayout und professionell formuliertem Text verkürzt sich dein Soundcheck um 30 Minuten, die technische Performance passt perfekt, und deine Konzerte wirken professionell. Die meisten Bands unterschätzen das — genau da ist dein Vorteil.

Starte mit der Word-Vorlage oben, füll sie mit deinen echten Daten aus, und aktualisier sie 2x pro Jahr. Das ist die halbe Miete. Die andere: eine zentrale Datenverwaltung, damit dein Rider immer am aktuellsten Stand ist — gerade wenn mehrere Gigs laufen und die Besetzung wechselt.

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Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Rider und einem Stage Plot?
Der Rider ist das Gesamtdokument (alle 7 Punkte). Der Stage Plot ist ein Teil davon — die Grafik, die zeigt, wo jeder steht. Stage Plot allein: unvollständig.
Muss ich einen Rider für jeden Gig verschicken?
Ja, für semi-professionelle Gigs (Clubs, Festivals, Hochzeiten mit eigenem Soundsystem). Für Probenraum-Gigs oder 0815-Kneipe: Optional. Aber wenn du möchtest, dass es professionell läuft: immer.
Was mache ich, wenn die Venue sagt, sie können meine Backline-Anforderungen nicht erfüllen?
Das ist normal. Dann: „Können wir es selbst mitbringen?“ oder „Welche Alternative habt ihr?“ Nie böse werden — der Tech will helfen, hat aber manchmal keine Ressourcen.
Brauche ich Licht und FOH-Anforderungen als kleine Band?
Nein, es sei denn, du spielst aktiv auf Festivals oder großen Clubs. Für Kneipen und kleine Räume: Weglassen. Das kostet bei der Venue mehr Arbeit, als es nutzt.
Wie oft muss ich meinen Rider aktualisieren?
Mindestens 2x pro Jahr (z. B. März und September). Nach Bandwechseln oder Instrumenten-Neukauf sofort. Die beste Variante: Ein zentrales Live-Dokument im Team, das immer aktuell ist.
Kann ich meinen Rider kostenlos mit einer Management-Software verwalten?
Teilweise — Google Docs ist umsonst und funktioniert. Aber wenn du mehrere Gigs parallel planst und die Besetzung wechselt: Eine dedizierte Band-App wie connactz KI Manager zentralisiert deinen Rider mit Booking-Daten, Anfragen-Status und Versionshistorie. Das spart Zeit, wenn du auf Tour gehen solltest oder mehrgleisig bookst.

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