Zusammenfassung:
SoundCloud ist eine Audio-Streaming-Plattform mit über 320 Millionen Tracks und 200 Millionen monatlichen Hörern. Musiker können zwischen drei Paketen wählen: Free (kostenlos, 3h Upload), Next (ca. 30-40 €/Jahr, Monetarisierung + Distribution) und Next Pro (ca. 100-120 €/Jahr, unbegrenzter Upload). Geld verdienen ist ab 1.000 Streams/Monat möglich, Verdienst liegt bei ca. 2,50-4 € pro 1.000 Streams. Mehr Reichweite erreichst du durch passende Tags, auffällige Cover, Social-Media-Verlinkung, SEO-optimierte Beschreibungen, Community-Interaktion und aktives Netzwerken.
In diesem Artikel erfahrt ihr was SoundCloud ist, wie es für euch als Musiker funktioniert und wie ihr damit Geld verdienen könnt. Auch geben wir euch eine ultimative connactz Empfehlung, wie ihr weiter vorgehen solltet, um euch und eure Musik noch bekannter zu machen!
SoundCloud sagt über sich selbst, dass es „die größte soziale Audioplattform der Welt ist, auf der jeder Tracks hören und aufnehmen kann, um sie überall im Netz zu teilen.“
Es gilt als „YouTube für Musik“ und ihr könnt mit euren Tracks HörerInnen aus der ganzen Welt erreichen.
Aber was soll das bedeuten?
Als digitaler Musikdienstleister bietet SoundCloud Serviceleistungen für Musik-Fans, aber auch Künstler selbst. SoundCloud ist dabei nicht nur Streaming-Plattform, sondern übernimmt seit kurzem auch die Distribution der Tracks.
Als Musiker könnt ihr eure Songs, bzw. Beats auf der Website hochladen und ermöglicht es somit den Nutzern eure Musikstücke online anzuhören oder downzuloaden. Ihr erhaltet direktes Feedback zu euren Tracks über die Kommentarfunktion und könnt daher in den Austausch mit eurer Community gehen. Ebenso bietet der Musikdienstleister die Möglichkeit eure Songs in eure Homepages einzubetten oder die Distribution zu anderen Anbietern wie Spotify und Amazon Musik zu nutzen.

Um das Konzept hinter SoundCloud und das Unternehmen selbst besser verstehen zu können – lasst uns einen Blick auf die Geschichte des Musikdienstleisters werfen.
SoundCloud wurde 2007 in Berlin vom Audio-Designer Alexander Ljung & dem Musiker Eric Wahlforss alias Forss gegründet. Als Investor haben sie den Musikproduzenten Chris Zippel gewinnen können.
Die ursprüngliche Idee war es Musikern den Austausch von Aufnahmen zu ermöglichen. Dabei bot SoundCloud die Möglichkeit ohne viel Aufwand mit den Fans zu kommunizieren.
Das Unternehmen wuchs rasant und machte sogar MySpace (den Älteren unserer Leser sicher noch ein Begriff 🙂 ) Konkurrenz.
Über die Jahre hat SoundCloud allerdings stark an Gewinn und Beliebtheit eingebüßt und stand 2017 kurz vor der Insolvenz. Mit einem Führungs- und Strategiewechsel hat sich einiges getan. Seit Q3 2020 schreibt der Streaminganbieter wieder schwarze Zahlen!
Über die Jahre hat SoundCloud allerdings stark an Gewinn und Beliebtheit eingebüßt und stand 2017 kurz vor der Insolvenz. Mit einem Führungs- und Strategiewechsel hat sich einiges getan. Seit Q3 2020 schreibt der Streaminganbieter wieder schwarze Zahlen und hat sich als feste Größe im Musik-Streaming etabliert.
SoundCloud in Zahlen (Stand 2024/2025):
Hinweis: SoundCloud veröffentlicht nicht regelmäßig detaillierte Nutzerzahlen. Die genannten Werte basieren auf öffentlich verfügbaren Informationen und Branchenschätzungen (Stand: Ende 2024).
Wir haben euch ein paar interessante Fakten über SoundCloud zusammengetragen, die ihr wahrscheinlich noch nicht wusstet:
Trotz der vielen Nutzer und Tracks vermittelt SoundCloud ein eher persönliches Gefühl. Es ist die Plattform für (noch) unbekannte Musiker und Labels. Diese Tatsache zieht auch ein Publikum an, dass nicht nur nach Mainstream sucht. Genau das ist auch eure Chance euch als Künstler hier einer passenden Audience zu stellen.
Meldet euch zunächst einfach bei SoundCloud als Künstler an und wählt anschließend euer Paket aus.
Hinweis: Preise und Features können sich ändern. Prüft die aktuellen Konditionen direkt auf SoundCloud.
kostenlos
Ihr könnt mit der Free-Version nur bis zu 3 Stunden Musik uploaden. Downloads für eure Fans sind begrenzt.
In der kostenlosen Variante könnt ihr über Direktnachrichten mit euren Fans interagieren und euch über neue Nachrichten informieren lassen.
Als Free-Nutzer habt ihr die Möglichkeit eure Songs in eurer Website einzubetten und die Ansicht dort nach euren Wünschen anzupassen.
Mit Free könnt ihr SoundCloud nicht zur Distribution und damit zum Geld verdienen nutzen. Es ist euch nur möglich Spenden eurer Fans zu empfangen.
Um zu verstehen, wer sich eure Musik anhört, bietet SoundCloud Insights an. Mit der Free-Version sind diese allerdings sehr eingeschränkt.
Mit einem Free-Paket erhaltet ihr Zugriff auf den Ressourcen-Hub, der von Musikbranchenexperten zusammengestellt wurde.
Ca. 30-40 € / Jahr (Preis variiert je nach Region und Angebot)
Das Next-Abo richtet sich an Künstler, die ihre Musik monetarisieren und auf anderen Plattformen verbreiten möchten.
Hauptvorteile:
Ca. 100-120 € / Jahr (Preis variiert je nach Region und Angebot)
Das Next Pro-Paket ist die Premium-Variante für ambitionierte Künstler.
Alle Features von Next, plus:
Ihr könnt unbegrenzt Musik uploaden (Einzeldatei max. 4 GB, max. 6 Stunden 45 Minuten pro Track). Eure Tracks können unbegrenzt heruntergeladen werden. Zudem könnt ihr Release-Termine im Voraus planen.
Mit Next Pro habt ihr die volle Kontrolle über die Kommentarfunktion und könnt diese aktivieren, moderieren oder deaktivieren.
Detaillierte Insights zu euren Hörern: Wo kommen sie her? Wann hören sie? Welche Tracks performen am besten?
Ihr könnt Tracks ersetzen, ohne eure Statistiken zu verlieren. Zudem profitiert ihr von exklusiven Deals der Audioproduktionspartner von SoundCloud.
Für diejenigen von euch, die nicht bereits eine große Fanbase haben und erst am Anfang ihrer Karriere stehen, empfehlen wir mit dem Free-Paket zu starten. Nutzt die 3 Stunden Upload-Zeit, um eure besten Tracks zu präsentieren und erste Hörer zu gewinnen.
Sobald ihr euch eine kleine Community aufgebaut habt und regelmäßig 1.000+ Streams im Monat erreicht, lohnt sich der Umstieg auf SoundCloud Next. Hier könnt ihr mit der Monetarisierung starten und eure Musik auf andere Plattformen verbreiten.
SoundCloud Next Pro macht Sinn, wenn ihr:
Tipp: SoundCloud bietet oft kostenlose Testphasen für die Premium-Pakete an. Nutzt diese, um zu testen, ob sich das Upgrade für euch lohnt.
Dennoch werdet ihr auch bei SoundCloud nicht über Nacht erfolgreich. Um zu verstehen, wie SoundCloud funktioniert und wie ihr es erfolgreich nutzen könnt, lest gerne den nächsten Abschnitt:
Mit Tags könnt ihr eure Musik kategorisieren und werdet somit besser gefunden. Je spezifischer ihr hierbei seid, desto eher finden euch potenziellen Fans.
Nehmen wir an, dass ihr eurem hochgeladenen Track fälschlicherweise den Tag „Pop“ gegeben habt. Was nun passiert ist, dass Hörer, die sich explizit für Pop interessieren auf eure Musik stoßen und diese für irrelevant halten, da ihr deren Suche nicht entsprecht – umso weniger oft werdet ihr nun in der Suche platziert.
Fragt euch, welches Genre ihr mit eurer Musik bedient und hinterlegt entsprechende Tags zu euren Songs. Wir empfehlen euch zwischen 5 bis 10 Tags.

Ihr gebt euch bei euren Songs so viel Mühe, dennoch klickt sie keiner. Das kann daran liegen, dass ihr keine auffallenden Bilder verwendet.
Uns sind auf SoundCloud bereits so viele Künstler begegnet, die für jeden Track das gleiche, unauffällige Bild verwenden. Sie gehen in der Vielzahl an Songs, die auf der Streaming-Plattform zur Verfügung stehen, unter. Überlegt selbst – welchen Song würdet ihr eher anhören, einen mit einem Image, das euch ins Auge sticht, oder einen mit unscheinbarem Bild?
Denkt daran, ihr wollt aus der Masse hervorstehen und die Bilder sind eines der ersten Dinge, die der Hörer wahrnimmt. Sucht euch Images für eure Tracks, die auffallen, inspirieren und im besten Fall noch eure Musik widerspiegeln (bitte achtet dabei auf das Thema Lizenzierung).
Gebt euren HörerInnen, bzw. Fans die Möglichkeit euch zu promoten. Bei SoundCloud könnt ihr Social Media Links im Profil hinterlegen.
Ihr habt euch bereits eine Fanbase aufgebaut, aber die Anzahl der Hörer stagniert. Durch Social Media könnt ihr eure Fans aufrufen für euch Werbung zu machen.
Stellt euch vor, ihr habt Hörer, die so begeistert von euren Tracks sind, dass sie diese sofort teilen und euch als Musiker folgen möchten. Aber ohne Links in eurem Profil geben die Fans dieses Vorhaben schnell auf.
Daher ist es unerlässlich eure Social Media Links in SoundCloud zu hinterlegen.
Noch ein Profi-Tipp:
Das ganze System funktioniert auch andersherum. Teilt euer Profil und eure Tracks in Facebook und Instagram und schickt eure Hörer zu SoundCloud . So profitiert ihr auf beiden Plattformen von den Follows, die ihr bereits habt.
Zu jedem Track auf SoundCloud kann eine Beschreibung hinzugefügt werden. Doch diese ist oft leer, oder enthält nur Links. Wusstet ihr aber, dass die Beschreibung in den Songs und der Titel für Suchmaschinen relevant sind?
Wie wäre es, wenn ihr nicht nur in der Suche von SoundCloud selbst auftaucht, sondern auch Suchmaschinen wie Google eure Tracks prominent in Ihrer Ergebnissen platzieren? Ein guter Beschreibungstext, der passende Keywords enthält, kann euch einen großen Vorteil gegenüber anderen Künstlern verschaffen.
So wird über Google alleine in Deutschland rund 5.050x im Monat nach „traurige lieder“ und ca. 3.000x nach „gute laune musik“ gesucht und noch hält sich die Konkurrenz hier in Grenzen.
Seid klüger und schneller als eure Konkurrenz und befüllt euren Beschreibungstext mit geeigneten Keywords. So könnt ihr eure Reichweite steigern und eure Fanbase vergrößern!
Kommentare zu Tracks und eurem Profil geben Aufschluss, wie die User eure Musik finden und eure Reaktion auf das Feedback der Fans suggeriert Nahbarkeit und schafft eine Bindung. Als großer Künstler muss man jedoch auch mit Kritik umgehen können.
Eure Musik muss nicht jedem gefallen und das ist auch vollkommen ok so. Allerdings ist es wichtig, wie ihr Kritik oder negativen Kommentaren begegnet. Ignorieren ist hierbei der falsche Weg. Geht auf die Meinung ein, ohne überzeugen zu wollen und zeigt euch interessiert. Auf einen Kommentar eines Users, der z. B. wie folgt lautet: „Der Track gefällt mir nicht!“ könnt ihr entgegnen, dass ihr das sehr schade findet und den User dazu auffordern sich die anderen Tracks anzuhören. Vielleicht ist darunter einer, der ihm eher zusagt.
Einfach nicht auf Kommentare zu reagieren, wirkt abgehoben. Bleibt immer höflich und gebt eurem Publikum das Gefühl, dass ihr es wahrnehmt und euch deren Meinung wichtig ist – so stärkt ihr eure Community!
Wir werden des Öfteren gefragt: „Wieso haben wir kaum Hörer auf SoundCloud?“
Auch wenn ihr alle bisherigen Tipps beachtet habt, braucht es manchmal noch etwas mehr Anstrengung um wirklich erfolgreich auf SoundCloud zu performen! Fangt an über eure Musik zu sprechen, teilt sie, ruft eure Fans dazu auf euch zu unterstützen und sucht den Kontakt zu Labels, Promotion Channels, Music Distributoren und anderen Künstlern.
Egal in welcher Branche – es geht immer ums Netzwerk. Eure Kunst kann noch so großartig sein, wenn sie keiner wahrnimmt, bringt euch das wenig. Daher empfehlen wir euch euer Netzwerk zu erweitern. Sendet Demos, verteilt Links und schreibt alle an, die eurer Meinung nach wertvoll für eure Karriere sein können. Wenn nur ein guter Kontakt entsteht, hat sich die Arbeit gelohnt.
Der Erfolg kommt nicht von allein und heutzutage genügt es nicht mehr nur super Musik zu machen. Der Markt ist überschwemmt mit Künstlern und nur mit Engagement und Know-how verschafft man sich Gehör.
Wie bereits in den vorherigen Abschnitten über die einzelnen Pakete beschrieben, braucht es mindestens das SoundCloud Next-Abo um mit SoundCloud Geld zu verdienen. Beim Vergütungsmodell des Streaming-Anbieters geht es darum, wie oft eure Tracks gestreamt werden. Dabei ist es egal von welcher Plattform, denn SoundCloud wirbt damit, dass ihr 100% der Einnahmen von Drittanbietern (Spotify, Apple Music, etc.) erhaltet.

Wie viel verdient man pro Stream?
SoundCloud selbst hält sich mit konkreten Zahlen bedeckt, da die Auszahlung von vielen Faktoren abhängt:
Grobe Orientierung (Stand 2024/2025):
Wichtig: Diese Zahlen sind Richtwerte und können stark variieren. Realistische Erwartung: Mit 10.000 Streams im Monat verdient ihr ca. 25-40 €. Erst ab 100.000+ Streams monatlich wird es finanziell spürbar.
Nicht jeder Künstler kann mit SoundCloud Geld verdienen. Wir haben euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die ihr beachten müsst um am Monetarisierungs-Programm teilnehmen zu können:
Wir sind überzeugt, dass SoundCloud eine gute Möglichkeit bietet sich und seine Musik zu präsentieren und zu promoten. Wer allerdings auf das große Geld hofft, der wird gegebenenfalls enttäuscht.
Daher empfehlen wir euch SoundCloud zu nutzen, um eure Hörerschaft besser kennenzulernen, um eure Tracks zu posten und um eine kleine aber feine Community aufzubauen. Wenn ihr dranbleibt und sich eure Streams über die Zeit steigern, dann könnt ihr euch an der Pro-Version und dem Geld verdienen versuchen.
Mit connactz hast du immer einen Überblick über die Verfügbarkeit deiner Bandmitglieder und über deine Auftrittstermine. Du kannst dich und deine Band Veranstaltern präsentieren und ganz einfach direkt Anfragen für Gigs annehmen, um Lücken in deinem Kalender zu füllen. Schau dir doch einfach selbst die Features von connactz an oder registriere dich kostenlos.
* siehe SoundCloud FAQ’s (https://help.SoundCloud .com/hc/de/articles/1260801306810-Fan-powered-Royalties-FAQs):
„Fan-getriebene Tantiemen sind eine gerechtere und transparentere Möglichkeit für unabhängige Künstler, die direkt mit SoundCloud Geld verdienen, bezahlt zu werden. Je mehr Fans auf SoundCloud zuhören und sich Ihre Musik anhören, desto mehr bekommen Sie bezahlt.
Nach dem alten Modell fließt das Geld von deinen Fans in einen riesigen Pool, der an die Künstler auf der Grundlage ihres Anteils an den gesamten Streams ausgezahlt wird. Von diesem Modell profitieren vor allem Megastars.
Bei den fanabhängigen Tantiemen werden Sie auf der Grundlage der tatsächlichen Hörgewohnheiten Ihrer Fans bezahlt. Je mehr Zeit Ihre treuen Fans Ihre Musik hören, desto mehr Geld erhalten Sie. Dieses Modell kommt unabhängigen Künstlern zugute.“